KI-Chatbots haben mit Google und anderen Webbrowsern konkurriert, aber es scheint, dass der Wettbewerb gerade härter geworden ist.
OpenAI hat gerade angekündigt heute 21. Oktober die Veröffentlichung von ChatGPT Atlas, einem vollwertigen Webbrowser, der hauptsächlich von ChatGPT betrieben wird.
Der Browser soll mit zunehmender Nutzung intelligenter werden, da er Chats und andere Details aus ChatGPT nutzt, um Aufgaben für die Nutzer nahtlos zu erledigen.
Der Krieg im Netz
Vor dem Aufkommen der KI hatten die Webbrowser das Sagen und die volle Kontrolle über das Web, aber das hat sich schnell geändert.
Chatbots wie ChatGPT, Grok und DeepSeek haben sich schnell durchgesetzt, da die Nutzer sagen, dass sie sie am liebsten für die Informationssuche im Web verwenden.
Dies hat dazu geführt, dass Webseiten unter mangelndem Traffic leiden, da Chatbots die Informationen crawlen und sie als Zusammenfassung präsentieren, ohne die Leser auf die Webseiten zu schicken.
Erst kürzlich hat Wikipedia veröffentlichte eine Erklärung dass sie einen Rückgang des menschlichen Datenverkehrs beobachtet hat, seit Chatbots ihre Leser entführen.
Der Browser arbeitet auch mit dem so genannten Agentenmodus, der den Nutzern ein einzigartiges Erlebnis auf der Grundlage ihres Browsing-Kontexts bietet.
Der Browser-Speicher und -Verlauf ist ebenfalls optional, so dass ChatGPT Atlas keinen Browser-Verlauf speichert, wenn der Benutzer dies nicht wünscht.
Um es zu benutzen, muss sich der Benutzer bei ChatGPT anmelden und seine Lesezeichen, gespeicherten Passwörter und den Browserverlauf aus seinem aktuellen Browser importieren.
OpenAI stellt den Browser weltweit auf MacOS für Free-, Plus-, Pro- und Go-Nutzer zur Verfügung.
Es ist auch in der Beta-Version für Unternehmen verfügbar und kann für Enterprise- und Edu-Benutzer aktiviert werden, während die Einführung für Windows, iOS und Android in Kürze erfolgen wird.
Gewinnt die KI?
Die künstliche Intelligenz hat fast alle Bereiche des menschlichen Handelns übernommen, auch das Surfen im Internet.
Dies dürfte die Situation der Online-Verleger noch verschlechtern, die sich bereits darüber beklagen, dass die Technologie sie in den Bankrott treibt.
Wie es aussieht, scheint die KI den Krieg zu gewinnen, aber die Online-Verleger werden wahrscheinlich irgendwann zurückschlagen, da Browser wie Atlas das Surfen im Internet völlig verändern werden, wenn man sie lässt.
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